Praca zbiorowa

Katarzyna Brzoza-Kolorz, Dagmara Głuszek-Szafraniec, Patrycja Szostok-Nowacka (2019)

„Cóż tam, panie, w polityce?” Czyli o wzajemnym postrzeganiu dziennikarzy i polityków w mediach

Wydawnictwo Uniwersytet Śląski w Katowicach
Miejsce wydania Katowice
Ilość stron 194
Język Polski

ISBN: 978-83-226-38-23-1

„Was ist denn los in der Politik?" Zur gegenseitigen Wahrnehmung von Journalisten und Politikern in den Medien

Zusammenfassung

Dieses Buch ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts: „Beziehungen zwischen den Eliten der Medien- und Politiksphäre in Polen im Lichte der deutschen Erfahrungen", das dank den Mitteln des Nationalen Wissenschaftszentrums, Wettbewerb OPUS 10, Nr. UMO-2015/19/B/HS5/00429, durchgeführt wurde. Die Autorinnen präsentieren die Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen Analyse des Inhalts von vier meinungsbildenden Wochenzeitungen: „Newsweek Polska", „Wprost", „Polityka" und „Do Rzeczy". Die Artikel wurden im Jahre 2015 veröffentlicht, als in Polen die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen abgehalten wurden und der politische Diskurs durch die außergewöhnliche Dynamik und Mehrdimensionalität gekennzeichnet war. Die Grundlage für die Überlegungen bildet die Analyse von elftausend Publikationen, die in den genannten Wochenzeitungen enthalten waren. Die durchgeführten Studien setzen sich vor allem zum Ziel, das Bild der Beziehungen zwischen den Politik- und Medieneliten in vier ausgewählten meinungsbildenden Wochenzeitungen aufzuzeigen. Die Beurteilungen der gegenseitigen Beziehungen zwischen der Medien- und Politikwelt bilden den Kern der Publikation. Den wichtigen Teil der Überlegungen machen die Ausführungen über Sympathie und Antipathie aus, die in den untersuchten Materialien zum Ausdruck kommen, und die Suche nach einer Antwort auf die Frage nach dem Grad der Befangenheit einzelner Redaktionsteams sowie nach den Möglichkeiten ihrer Manifestation. Die Autorinnen versuchen aufzuzeigen, welche Trends im polnischen Journalismus zu sehen sind und was den einheimischen Meinungsjournalismus auszeichnet. Dargestellt werden auch die Meinungen von Vertretern der Politikwelt über die Rolle der Massenmedien und ihren möglichen Einfluss auf die aktuelle Form der Politik und den Verlauf der politischen Prozesse im Land. Das Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen ist die Diagnose des polnischen Meinungsjournalismus, die seine Besonderheiten vor dem Hintergrund der bereits etablierten Theorien der Massenkommunikation aufzeigt, die sich auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen der Politik- und Medienwelt beziehen. Die Autorinnen führen einen neuen Begriff des „voreingenommenen Schweigens" ein, der für den polnischen Meinungsjournalismus charakteristisch ist. Die gewonnenen Forschungsergebnisse ermöglichen es, die allgemeinen Merkmale dieses Journalismus darzustellen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Titeln hinsichtlich der Darstellung von Meinungen über die Politikwelt, der Manifestation der politischen Voreingenommenheit sowie der formalen und genrebezogenen Aspekte des implementierten Journalismus aufzuzeigen. Die Analyse des Inhalts des umfangreichen Untersuchungskorpus ist schon auch ein Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen zum Stand des polnischen Journalismus, um die Einstellungen von Politikern und Journalisten selbst, ihr Bewusstsein der gegenseitigen Beziehungen und Verbindungen zu erkennen und die Qualität dieser Beziehungen zu bewerten. Schlüsselwörter: politischer Journalismus, Mediatisierung der Politik, Medienpolitisierung, Medienbias, Medieneliten, politische Eliten.


"What's going on in politics, sir?" Or, on the mutual perception of news reporters and politicians in the media

Summary

The following monograph constitutes the outcome of a research project entitled The relationship between the media and political elites in the context of the German experience, financed by the National Science Centre (OPUS 10, no. UMO-2015/19/B/HS5/00429). The authors present the findings of qualitative and quantitative analysis of the content of four newspapers: Newsweek Polska, Wprost, Polityka and Do Rzeczy. The articles were published in 2015, in the year of the presidential and parliamentary elections, and a time of a dynamic and multidimensional political discourse. The analysis is based on eleven thousand pieces published in the aforementioned newspapers. The main research aim of this study was to showcase the connections established between the media and the political elites on the pages of those four weekly newspapers. The assessment of the mutual relationships between the world of media and the world of politics constitutes, therefore, the core of the monograph. Other important elements include the debate regarding the sympathies and antipathies showcased in the research material as well as the search for an answer concerning the degree of bias present among the various editorial teams and the way that bias manifests itself. The authors attempt to indicate the trends present in Polish journalism as well as the characteristics of Polish opinion journalism. Moreover, they present opinions of politicians regarding the role of the mass media and their ultimate impact on the shape of the current political climate as well as the existing political processes. As a result, the authors arrive at a study which constitutes a diagnosis of Polish opinion journalism which aims to point out its specific characteristics, utilizing the already existing framework comprising of various theories of mass communication pertaining to the relationship between the world of politics and the world of media. The authors introduce a new concept of "biased silence," characteristic of Polish opinion journalism. The research findings allow to present the general characteristics of the journalistic practice and showcase the differences between the analyzed newspapers in the way they present opinions on the world of politics and the way political bias manifests in their pieces, as well as demonstrate the formal and generic aspects of the given types of journalism they pursue. Moreover, content analysis of the research material can also serve as a starting point for further research on the state of Polish journalism, aimed towards the analysis of the attitudes of politicians and journalists themselves, as well as their relationships and the assessment of the quality of those relationships. Keywords: political journalism, mediatisation of politics, media politicization, media bias, media elites, political elites.