Monografia

Waldemar P. Könighaus (2014)

Regesta Pontificum Romanorum. Polonia Pontificia sive repertorium privilegiorum et litterarum a Romanis Pontificis ante annum MCLXXXXVIII Poloniae ecclesiis, monasteriis, civitatibus singulisque personis concessorum

Wydawnictwo Vandenhoeck et Rvprecht
Miejsce wydania Gottingae
Ilość stron XXII, 227 S., Kt.
Język Niemiecki

ISBN: 978-3-525-30052-7

[dt. Regesten der Römischen Päpste. Das päpstliche Polen oder Repertorium der Privilegien und Briefe, die vom Römischen Papst bis zum Jahre 1198 Kirchen, Klöstern, Städten und Einzelpersonen Polens zugedacht wurden. Provinz Gnesen, Erzbistum Gnesen, Bistümer Posen, Krakau, Breslau, Plock, Wloclawek und Lebus; Pommern, exzemptes Bistum Kammin.]

In dem Band werden die Beziehungen des Papsttums zu den weltlichen Gewalten Polens sowie zu den Erzbischöfen von Gnesen, ihren Suffraganbistümern und dem seit 1181 exemten Bistum Kammin samt den darin liegenden Klöstern und Stiften in lateinischen Regestenform aufgearbeitet. Polens Christentum und damit auch die ersten Kontakte zur Kurie gehen in die 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts zurück. 966 ließ sich Herzog Mieszko I. taufen und ein Missionsbistum konnte in Posen eingerichtet werden. Einen Durchbruch für die zukünftige Kirchenorganisation des neu in den Orbis latinus eingetretenen Landes war jedoch der berühmte Akt von Gnesen, bei dem die polnische Kirchenprovinz Gnesen mit den Suffraganen Krakau, Kolberg und Breslau gegründet wurde. In den folgenden Jahrzehnten kamen weitere Diözesen (Plock, Leslau, Lebus) sowie zahlreiche Klöster verschiedener Orden hinzu. Der Band stellt die Kontakte der polnischen Bistümer zum Papsttum im Spiegel ihres urkundlichen und historiografischen Erbes dar und bietet im Hinblick auf weitergehende Forschungen eine vollständige archivalische und bibliografische Basis.

  • Regesta Pontificum Romanorum. Polonia Pontificia sive repertorium privilegiorum et litterarum a Romanis Pontificis ante annum MCLXXXXVIII Poloniae ecclesiis, monasteriis, civitatibus singulisque personis concessorum

    Zrecenzował(a) dr Otfried Krafft