Praca zbiorowa

Matthias Barelkowski / Christoph Schutte (Hrsg.) (2021)

Neuer Staat, neue Identität? Deutsch-polnisch-jüdische Biografien in Polen nach 1918

Wydawnictwo fibre Verlag
Miejsce wydania Osnabrück
Ilość stron 347
Seria Polono-Germanica. Hrsg. v. der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen
Język Niemiecki

ISBN: 978-3-944870-74-8

Mit der Staats(neu)gründung Polens im November 1918 entstanden durch die Zusammenführung dreier sehr unterschiedlich verfasster und entwickelter Teilungsgebiete zahlreiche rechtliche, konfessionelle, politische, wirtschaftliche und soziale Probleme und Interessenkonflikte. Diese spiegelten sich nicht nur in Institutionen wider, sondern hatten auch konkrete, teils dramatische und dauerhafte Auswirkungen auf die Biografien der beteiligten deutsch-polnisch-jüdischen Protagonisten.

In den 13 Beiträgen dieses Sammelbandes werden über die Zwischenkriegszeit hinaus die Lebensläufe von überwiegend weniger bekannten Frauen und Männern rekonstruiert und analysiert. Fast alle mussten auf Brüche und Ambivalenzen in ihren Biografien Antworten finden und ihre Identität neu definieren – in einigen Fällen gleich mehrfach. Diskutiert wird auch die Frage, inwieweit sich auf Grund nur unzureichend überlieferter Quellen überhaupt Verlässliches über diese Biografien aussagen lässt.

MATTHIAS BARELKOWSKI, Historiker, Polonist und Übersetzer, ist freiberuflich in Berlin tätig.

CHRISTOPH SCHUTTE, Historiker, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg.