digital memory

Förderprogramm digital // memory in Polen und Deutschland

Die Stiftung EVZ ermöglicht mit dem Förderprogramm die Erprobung digitaler Formate in der historisch-politischen Bildung in Polen und Deutschland. Wir fördern Projekte, die Lern- und Kommunikationswelten der modernen Informationsgesellschaft nutzen und durch ihre Wirkung das demokratische Gemeinwesen stärken. Die Projekte sind Teil der Entwicklung einer Erinnerungskultur 4.0, der Kombination digitaler Methoden mit der Authentizität von Orten und historischen Erfahrungen. Wir stärken Lösungsansätze zu Bildungsherausforderungen im digitalen Zeitalter und unterstützen Kooperationen von Bildungsorganisationen und Akteur*innen aus der digitalen Gesellschaft im Civic Tech Bereich.

Wir fördern Projekte, die

• digitale Tools (weiter-)entwickeln oder diese als Prototypen erproben (z.B. Virtual Reality und Augmented Reality An-wendungen, Apps, Games, Medienstationen) oder die ihre Wirkung im digitalen Raum entfalten (z.B. Social Media Kampagnen, Bots, Algorithmisierung, interaktive Webseiten),

• eine partnerschaftliche Konvergenz zwischen erprobten Bildungsansätzen und neuen technologischen Möglichkeiten schaffen,

• sich auf die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus oder die Verbindung von NS-Geschichte und Geschichtsrevisionismus mit Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Gegenwart fokussieren (z.B. online Hate Speech, neue Formen des Antisemitismus, Holocaust-Leugnung),

• das Potential haben, lebendige Debatten zu entfachen, Aktionsmöglichkeiten zu schaffen und damit demokratische Werte zu stärken.

Wir fördern gemeinnützige Organisationen und Institutionen aus Polen und Deutschland, die

• in der formalen und non-formalen Bildung aktiv sind (z.B. Gedenkstätten, Museen, zivilgesellschaftliche Akteure) oder

• eine digitale Expertise aufweisen (z.B. digitale Think Tanks, Bildungsagenturen). Wir fördern bevorzugt (jedoch nicht obligatorisch) Kooperationen zwischen Akteur*innen der historisch-politischen Bildung mit neuen digitalen Partner*innen bzw. Bildungsorganisationen.

Ihr Antrag wird von einer gemeinnützigen Organisation gestellt. Eine mögliche Projektkooperation oder der Einbezug von Einzelpersonen mit Fachexpertise kann dann frei gestaltet werden (z.B. Kooperationsvereinbarungen, Beauftragungen, interdisziplinäres Team Building).

Wir wählen Ihren Vorschlag in zwei Stufen aus. Projektideen und Anträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Ihre Projektidee reichen Sie mit einem Formular per E-Mail an digital.memory@stiftung-evz.de bis zum 3. März 2019 ein. Bitte verwenden Sie dafür ausschließlich das Dokument der Stiftung. Bei potentieller Förderperspektive werden Sie bis zum 18. März 2019 per E-Mail zu einer formalen Antragstellung ermutigt. Sie erhalten die nötigen Unterlagen (u.a. Kosten- und Finanzierungsplan) und werden in der Antragstellung beraten. Die Antragsfrist endet dann am 5. Mai 2019.

Kontakt

Malte Switkes vel Wittels