Direktor/in des Deutschen Polen-Instituts

Zum 1. Oktober 2019 sucht das Deutsche Polen-Institut eine/n neue/n Direktorin/Direktor (Nachfolge Prof. Bingen).

Der amtierende Direktor tritt in den Ruhestand. Die Amtszeit beträgt 7 Jahre. Wiederbestellung ist möglich. Die Position wird entsprechend Besoldungsgruppe B2 (B3) Hessisches Besoldungsgesetz vergütet.

Das Deutsche Polen-Institut, gegründet 1979, ist ein Zentrum zur Förderung der deutsch-polnischen Beziehungen und des Wissens über die polnische Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft. Es wird institutionell getragen vom Land Hessen, der Gemeinschaft der Länder über die Kultusministerkonferenz, dem Auswärtigen Amt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Aufgaben sowie das Programmangebot konzentrieren sich vorwiegend auf praxisbezogene Forschung, Bildungsangebote für Schulen und Hochschulen, politische Foren, editorische Projekte und öffentliche Veranstaltungen. Besonderen Wert legt das DPI darauf, das deutsch-polnische Verhältnis im Rahmen der Beziehungen zu anderen Nachbarstaaten und der europäischen Integration zu betrachten.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das Institut in Kooperation mit seinen Gremien leitet und mit den Partnern aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft eng zusammenarbeitet. Zum Aufgabenbereich zählen insbesondere:

  • Grundlagenplanung, Aufstellung des Arbeitsprogramms, Festlegung der Projekte und Themen in den Programmbereichen des Instituts
  • Mitarbeit in den für die Ziele des DPI relevanten Gremien
  • Beratung wichtiger Akteure und Institutionen im Bereich der Auswärtigen Politik und Kulturpolitik
  • Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten mit deutschen, polnischen und anderen europäischen Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen
  • Fortführung der bestehenden Partnerschaftsallianz mit der Technischen Universität Darmstadt
  • Vorbereitung und Durchführung wissenschaftlicher Tagungen und Expertenkonferenzen
  • Akquisition von Drittmitteln
  • Stärkung der digitalen Information und Kommunikation des Instituts.

Ihr Profil:

  • Hochschulabschluss im Bereich der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sowie wissenschaftliche Publikationen zum Arbeitsschwerpunkt Polen
  • Promotion oder Habilitation im einschlägigen Fachgebiet
  • sehr gute Beherrschung der polnischen Sprache in Wort und Schrift, sichere Beherrschung der englischen Sprache
  • analytische und strategische Kompetenz, Planungs- und Organisationsfähigkeit
  • wissenschaftliche Reputation und mehrjährige Leitungserfahrung
  • Affinität zur digitalen Kommunikation
  • Führungsstärke und Teamorientierung, Motivationsfähigkeit
  • Vielseitige Erfahrung bei der Entwicklung von innovativen Projekten
  • Erfahrung in der Drittmitteleinwerbung
  • Präsentations- und Kommunikationsstärke, Netzwerkbildung
  • hohe Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft
  • Eigeninitiative

Wir bieten:

  • eine Führungsposition in einer Einrichtung, der in den deutschpolnischen Außen- und Kulturbeziehungen eine zentrale Bedeutung zukommt
  • die Einbindung in ein hoch motiviertes und engagiertes Team und ein angenehmes Arbeitsumfeld
  • Raum und Offenheit für innovative Ideen, Konzepte und Strategien

Das Deutsche Polen-Institut beachtet das Hessische Gleichstellungsgesetz bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis mit Kennzeichnung der für die Bewerbung besonders aussagekräftigen Publikationen) sowie eine kurze Darstellung der eigenen Vorstellungen zur Institutsentwicklung sind in Papierform und per Email zu richten an: Den Vorsitzenden der Auswahlkommission, Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt, bewerbung@dpi-da.de.

Bewerbungen können grundsätzlich nur zurückgesandt werden, wenn ihnen ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

Bewerbungsschluss: 15.12.2018 (Poststempel)

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