Praca zbiorowa

Dieter Bingen; Maria Jarosz; Peter Oliver Loew (Hg.) (2012)

Legitimation und Protest. Gesellschaftliche Unruhe in Polen, Ostdeutschland und anderen Transformationsländern nach 1989

Wydawnictwo Harrassowitz
Miejsce wydania Wiesbaden
Ilość stron 314
Seria Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt
Język Niemiecki

ISBN: 3447065621

Mit dem politischen Umbruch von 1989/1990 setzte in den ehemaligen kommunistischen Staaten ein Transformationsprozess ein, der aufgrund seiner Tiefe und Nachhaltigkeit auf die Ablehnung politischer, sozialer, kultureller und ökonomischer Betroffenengruppen stieß. Es entwickelten sich unterschiedliche Formen von sozialem und politischem Protest, angesichts derer sich die politischen und sozialen Ordnungsvorstellungen, die Institutionen und die Politiker in den jungen Demokratien und auch in dem vereinigten Deutschland einem immer wieder neuen Legitimationsdruck ausgesetzt sahen und sehen.

Welche Bedeutung haben Proteste und neue soziale Bewegungen für die Transformationsgeschichte Ostmitteleuropas? Wie konnten sich die Institutionen und die Repräsentanten der demokratischen Ordnung gegenüber dem Protestpotenzial und der Protestartikulation, aber auch gegenüber der Mehrheit der Gesellschaft legitimieren? Wie wurde auf den Druck »von unten« politisch reagiert? Wurden politische Ziele bzw. Instrumente der Reformpolitik korrigiert?

Der Band gibt darauf mit Fallbeispielen aus Deutschland, Polen, Tschechien, Ungarn und der Ukraine Antworten.

(aus der Buchvorstellung auf der Seite des DPI)