Praca zbiorowa

Deutsches Polen-Institut Darmstadt (2014)

Jahrbuch Polen 2014. Männer

Wydawnictwo Harrassowitz Verlag Wiesbaden
Miejsce wydania Wiesbaden

ISBN: 978-3-447101431

Im Jahr 2014 wendet sich das Jahrbuch des Deutschen Polen-Instituts dem polnischen Mann zu. Im Zuge der dramatischen Veränderungen in der polnischen Gesellschaft, die vor allem nach dem EU-Beitritt 2004 einsetzten, entziehen sich heute vor allem die jungen Menschen in den Großstädten den traditionellen familiären Banden und praktizieren das, was vor Kurzem noch tabuisiert wurde oder exotisch erschien. Wankt die traditionelle Ordnung, müssen auch die bisherigen Geschlechterrollen neu definiert und geordnet werden: Bisher genoss der polnische Mann eine privilegierte Stellung, die ihm nun auf allen Ebenen streitig gemacht wird.
Die Autorinnen und Autoren der rund zwanzig Essays, Interviews und Literaturbeiträge sind sich einig: Die Krise (oder der Wandel ) des traditionellen Männlichkeitsbildes ist allgegenwärtig; Karriere,Beziehung, Familie, Gesundheit all das und noch viel mehr bereitet dem heutigen Mann Kopfschmerzen. In der Regel wird als Hauptursache die Spannung zwischen überkommenen Rollenvorstellungen und den Ansprüchen der sich emanzipierenden sozialen Umwelt diagnostiziert. Unterschiedlich sind dagegen die Analysen und die Vorschläge, wie eine neue Identität, die als Hybride zwischen neuem Verantwortungsbewusstsein und Partnerschaft gesucht wird, erreicht werden kann.
Zu den Autoren des Jahrbuchs gehören u.a. Tomasz Szlendak, Brigitta Helbig-Mischewski, Dariusz Muszer, Adam Leszczynski, Marek Rymsza, Andrzej Stasiuk, Janusz Glowacki, Mariusz Sieniewicz, Szczepan Twardoch, Hanna Samson und Milka Malzahn.

  • Jahrbuch Polen 2014. Männer

    Zrecenzował(a) mgr Mike Plitt