Events

Events: Show

Archive

Böll.Global 10 | Zeitenwende in Europa: Zum Krieg in der Ukraine und seiner Bedeutung für Europa | Discussion

Advertising organisation

Heinrich-Böll-Stiftung

Disciplines

International relations Political science

Topics

#SolidarityWithUkraine Russia-Ukraine war

Description

Böll.Global 10 | Zeitenwende in Europa: Zum Krieg in der Ukraine und seiner Bedeutung für Europa

Eine Online-Gesprächsreihe zu aktuellen internationalen Entwicklungen

Mit dem Angriff auf die Ukraine hat Russland den Krieg in die Mitte Europas getragen und das europäische Sicherheitssystem endgültig zerschlagen. Der Krieg gegen die Ukraine erweist sich als Zeitenwende: Der 24. Februar läutet eine neue Epoche ein, deren Grundpfeiler und Ausprägungen noch unbestimmt sind. Die Ostpolitik des Dialogs und der Verflechtung mit Russland während der vergangenen Jahrzehnte gilt als gescheitert. Der Kalte Krieg und der Systemwettbewerb kehren in einer neuen Form und in eine multipolare Welt zurück. An der Stelle einer sowjetischen Nachkriegsgeneration im Kreml, die zuletzt zu einer Zusammenarbeit auf einer grundsätzlich realpolitisch rationalen Vertrauensgrundlage bereit war, herrscht jetzt eine vom Zusammenbruch des sowjetischen Blocks geprägte, im kleinsten Kreis organisierte Führungselite, die unberechenbar und verantwortungslos handelt.

Der oberste Befehlshaber und Präsident Russlands, Wladimir Putin, spricht den Ukrainer/innen das Recht auf eine eigene, unabhängige Staatlichkeit, Geschichte, Kultur ab und möchte sie mit Gewalt in die „russische Welt“ eingemeinden. Aber der Widerstand in der Ukraine, die einen verspäteten und hindernisreichen Weg der Nationenbildung durchläuft, ist umfassend und mobilisiert in unerwartetem Ausmaß als existentieller Kampf um das eigene, physische Überleben wie auch das Überleben als eigenständiger Staat und Gesellschaft. Je länger der Krieg dauert, desto größer ist die Gefahr einer weiteren Brutalisierung. Zugleich scheinen derzeit ein Waffenstillstand und politische Lösungen nur schwer vorstellbar.    

Eine Rückkehr zum Status Quo ante Europas und der NATO ist kaum absehbar. Daher ist umso wichtiger, bereits jetzt darüber nachzudenken, wie sich der europäische Raum und seine Institutionen diesen neuen Herausforderungen stellen können.

Zur Einführung Live-Zuschaltung der Demokratie-Koordinatorin Sofia Oliynyk des Auslandsbüros Kiew der Heinrich-Böll-Stiftung.

Dr. Antonie Nord, Leiterin der Abteilung Internationale Zusammenarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung, diskutiert mit

  • Dr. Stefanie Harter, Leiterin des Auslandsbüros Moskau der Heinrich-Böll-Stiftung,
  • Johannes Voswinkel, Leiter des Auslandsbüros Kiew der Heinrich-Böll-Stiftung,
  • Dr. Sabine Fischer, Stiftung Wissenschaft und Politik,
  • Robin Wagener, MdB, Bündnis 90/Die Grünen

unter anderem folgende Fragen:

Wie entwickelt sich die aktuelle Lage und humanitäre Situation in der Ukraine?

Welche Ziele verfolgt Moskau mit seinem Kriegszug gegen die Ukraine? Welche hat es erreicht, welche sind gescheitert, womit ist nun zu rechnen?

Welche Auswirkungen hat dieser Krieg als humanitäre Katastrophe und existentielle Bedrohung für die ukrainische Gesellschaft und Staatlichkeit,  welche weiteren Entwicklungen  sind absehbar und denkbar?

Welche Folgen hat der Krieg für die EU als Werte-Gemeinschaft und für Europas künftige Sicherheitspolitik, auch mit Blick auf die globalen Herausforderungen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Deutschland und die Europäische Union, wie sollten sie handeln?

Wie könnte und sollte eine neue Russlandpolitik aussehen?

Was erwartet die Geflüchteten, welche Perspektiven haben sie? Welche Implikationen haben die Entwicklungen für die Politik der EU und den europäischen Umgang mit Flucht und Asyl?

Kontakt:Louisa Reeh reeh@boell.de

» Online-Teilnahme in ZOOM

Die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier.Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen. Bei Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung benötigen Sie ein Mikrofon und ggf. eine Kamera.Für die Verwendung der Software Zoom übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier.

» Livestream

Alternativ können Sie der Veranstaltung auch im Livestream folgen.

» Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.

Further details

Louisa Reeh
Pol-Int team

Privacy policy

Pol-Int uses cookies to ensure our website works properly (required cookies). We also ask for your permission to use cookies for analytical purposes (statistical cookies). You can manage or revise your cookie settings at any time.