30.11.2018 in Marburg, Germany

In Noten aufbewahrtes Kulturgut: Die Musiksammlung des Herder-Instituts als Objekt der kulturhistorischen Ostmitteleuropaforschung

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Die Musiksammlung des Herder-Instituts – als ein Speicher des kulturellen Gedächtnisses – hat nicht nur eine enorm hohe Bedeutung an sich, sondern spiegelt auch in ihrer Geschichte und in ihren verschiedenen Organisationsformen – zunächst als Privatsammlung, dann als Teil eines Archivs und letztendlich als Teil einer Forschungsbibliothek – sowie in der Spezifik ihrer Bestände unterschiedliche musikkulturelle Tendenzen wider und gewährt somit die Möglichkeit, diff erenziert auf die geschichtlichen und regionalen Bedingungen ihres Kontextes zu schließen.
Andererseits zeigt sie die möglichen Ansätze der aufbewahrten Quellen sowohl für die historische Musikwissenschaft als auch für die Musikpraxis. Diese Aufgaben sollen im Rahmen eines Workshops präsentiert und diskutiert werden. Zur Diskussion vorgesehen sind die für den Workshop relevanten Forschungsmethoden zur musik- und kulturwissenschaftlichen Quellenerschließung der Musiksammlung des Herder-Instituts sowie die weiterführenden Fragen nach den umfassenderen Zusammenhängen des Musiklebens.

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Antje Coburger