30.11.2017 in Berlin, Germany

Geteilt! Gemeinsam? Führt der Weg zum gegenseitigen Verständnis von Polen und Deutschen über die gemeinsame Aufarbeitung der Vergangenheit?

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Kontroversen bezüglich der Aufarbeitung der tragischen Geschichte des 20. Jahrhunderts sind stets aktuell. Immer wieder sind sie Gegenstand politischer Debatten. Immer wieder lösen sie starke Emotionen in der Gesellschaft aus. Sie sind auch in den Erinnerungen der Nachfahren der Zeitzeugen präsent, d.h. jener Generation, die den Krieg zwar nicht persönlich erfahren, aber die traumatischen Erinnerung von ihren Großeltern geerbt hat. Ihre Spuren finden wir z.B. in der Gegenwartsliteratur wieder.

Vor mehr als einem Jahr wurden unter der gemeinsamen Redaktionsleitung von Prof. Hahn und Prof. Traba und unter Mitwirkung von 117 Autoren aus sechs Ländern neun Bände der „Deutsch-Polnischen Erinnerungsorte" herausgegeben. Im November 2017 hat die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Schöningh Verlag einen sogenannten „The Best Of"-Band publiziert: „20 Deutsch-Polnische Erinnerungsorte".

Wir streben an, dass dieser Band als didaktisches Hilfsmaterial für den Geschichtsunterricht in den deutschen Gymnasien dient. Im Zeitalter des Internets möchten wir dazu beitragen, eine Gesellschaft des Wissens zu formen.Denn nur, wenn wir einander kennen, können wir über die Geschichte ein gegenseitiges Verständnis der Gegenwart und Zukunft aufbauen.

Wir laden ganz herzlich Lehrer, Schüler und alle, die sich für die deutsch-polnische Geschichte im europäischen Kontext interessieren ein.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Polnischen Institut Berlin.


Begrüßung: Dr. Sabine Bamberger-Stemmann (Landeszentrale für politische Bildung Hamburg)


Podiumsdiskussion: Prof. Hans Henning Hahn, Prof. Robert Traba

Moderation: Martin Sander (Deutschlandradio)


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Olga Paczyńska