24.01.2017 in Wien, Austria

Wien und die Polen - eine glückliche Verbindung? Politik, Kultur und Gesellschaft im historischen Abriss

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Beginnend mit den familiären Verbindungen zwischen Babenbergern und Piasten, über die dynastischen Bande von Habsburgern und Jagellonen, gipfelnd in der Wiener Doppelhochzeit von 1515 und späteren Eheschließungen zur Zeit der Wasa, ja Wettiner, über die berühmte Entsatzschlacht von 1683 bis hin zu den Teilungen Polens im späten 18. Jahrhundert, über die Napoleonischen Kriege, absolutistische und parlamentarische Herrschaftsformen im Österreich des langen 19.Jahrhunderts, Revolution, Restauration, die goldene Friedensära Franz Josephs mit der hervorragenden Rolle galizischer Polen im kaiserlichen Wien reicht der historische Bogen bis 1918 mit einem kurzen Ausblick in die Erste Republik, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsära.

Reichtum und Vielfalt der Beziehungen bei Militär, Bürokratie, bei Hof und im Parlament, für Literatur, Musik, Kunst und Wissenschaft runden das Bild einer kontinuierlichen Wechselwirkung mit Höhen und Tiefen, stärkeren und schwächeren Momenten ab.

Dr. Jakub FORST-BATTAGLIA, pensionierter österreichischer Diplomat, ehemaliger Botschafter, auf Auslandsposten in Moskau, Madrid, Prag, Tallinn und Kiew, Historiker und Slawist, Verfasser von Arbeiten zu polnischen, altösterreichischen und mitteleuropäischen Themen, einstiger Lehrbeauftragter an der Universität Wien.

Er publizierte u.a.: Walter-Reiseführer Polen (1980) und Ungarn (1984), Polnisches Wien (1983), Die polnisch-österreichischen Beziehungen im Wandel der Geschichte, in: Die Polen im österreichischen Parlament. Zum 130. Jahrestag des Polenklubs (1997), Galizien und sein Osten, Land der Begegnungen - Realität und Mythos. Ukrainer, Polen und Juden im alten Österreich, in: Österreichisch-ukrainische Begegnungen (2013).

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