Schrumpfende Städte in Polen zwischen planerischer Ignoranz und Anpassung [DE]

Bettina Knoop, Passau

Dieser Artikel enthält gekürzte, angepasste und erweiterte Inhalte aus Knoop, B. (2015): Planistyczne reakcje samorządów na kurczenie się miast. Przykład z dwóch polskich miast staroprzemysłowych. In: Jarosz, A.; Kiec, O. (Hrsg.): Samorząd terytorialny w Polsce i w Niemczech. Zielona Góra. S. 281-295.

Ein Haus im Osten Warschaus, Stadtteil Praga (Foto: Oliver Wiebe, Creative Commons)

Ein Haus im Osten Warschaus, Stadtteil Praga (Foto: Oliver Wiebe, Creative Commons)

Ein Großteil der Einwohner Polens lebt heutzutage in den Städten bzw. im unmittelbaren städtischen Umland (EUKN 2011, 76). Während viele Städte im Sozialismus mit der Industrialisierung gewachsen sind, setzten in den 1990er Jahren massive Schrumpfungsprozesse ein, die sich, grob eingeteilt, auf zweierlei Art vollzogen (Erdmann 2014, 115f.; nach Häußermann und Siebel 1988): zum ersten schrumpften insbesondere die Kernbereiche der Großstädte. Viele Menschen verwirklichten außerhalb der dicht bebauten, gründerzeitlichen Zentren sowie der unmittelbar daran anschließenden sozialistischen Großwohnsiedlungen ihren Traum vom Einfamilienhaus im Grünen und verließen die Kernstädte. In den betroffenen Städten wie Warschau, Breslau oder Krakau mit einer diversifizierten, wettbewerbsfähigen wirtschaftlichen Basis hat sich die Bevölkerung rasch stabilisiert und wächst heute wieder. Ganz anders stellt sich die Situation in den schrumpfenden Städten zweiter Art dar. Durch den Zusammenbruch des Sozialismus 1989 und den damit einhergehenden ökonomischen Niedergang sahen viele Menschen, insbesondere in (mono-)industriellen, kleineren Großstädten, keine Perspektiven mehr und verließen die betroffenen Stadtregionen. Das niederschlesische Wałbrzych (Waldenburg), Ruda Śląska in der Oberschlesischen Agglomeration um Katowice (Kattowitz) sowie die Woiwodschaftshauptstadt Łódź in Zentralpolen sind solche Altindustriestädte. Im Folgenden werden deren Ausgangssituationen kurz vorgestellt, um anschließend die stadtplanerischen Reaktionen auf die Schrumpfung darzulegen. Diese Reaktionen wurden auf Basis von Leitfadeninterviews [1] und offiziellen Planungsdokumenten analysiert.

Abb. 1a: Bevölkerungsentwicklung in Ruda Śląska und Wałbrzych. (Eigene Darstellung, Datengrundlage: GUS (2015): Rocznik Demograficzny 2015)

Abb. 1a: Bevölkerungsentwicklung in Ruda Śląska und Wałbrzych. (Eigene Darstellung, Datengrundlage: GUS (2015): Rocznik Demograficzny 2015)

In Ruda Śląska und Wałbrzych hat der Kohlebergbau eine jahrhundertealte Tradition. Der massive Ausbau der Kohleförderung im Rahmen der sozialistischen Industrialisierung hat neben rasch wachsenden Einwohnerzahlen (s. Abb. 1a) zu einer monoindustriellen Wirtschaftsstruktur in beiden Städten geführt. Im peripher gelegenen Wałbrzych nahm der Kohlebergbau in den frühen 1990er Jahren ein jähes Ende. Infolge von Zechenschließungen gingen etwa 30.000 Arbeitsplätze verloren. Die Arbeitslosenquote schoss in die Höhe und lag trotz Rückgängen mit 13,1% in der Stadt und 24,9% im umliegenden Landkreis im Jahr 2014 deutlich über dem polnischen Durchschnitt (Urząd Statystyczny we Wrocławiu 2015a und b). Die Einwohnerzahl ist von einem Maximum i.H.v. 141.000 auf heute gut 116.000 gesunken (GUS 2015, 50, 102; Urzad Statystyczny w Wałbrzychu 1990, 7). Vor allem gut ausgebildete, junge Menschen verlassen die Stadt. Ciesolka et al. beschreiben die Stadt mit Blick auf die jähen Zechenschließungen als "a sort of testing ground" und fügen hinzu: "Never before had steps towards liquidation been made on such a scale in Poland" (2012, 81). Die aktuelle Situation Ruda Śląskas, mitten im dicht besiedelten Oberschlesischen Industrierevier um Katowice gelegen (vergleichbar mit dem deutschen Ruhrgebiet), ist ungleich anders: zwar erfolgten auch hier eine Reduzierung der Kohleförderung und ein Arbeitsplatzabbau nach 1989; es gibt aber bis heute drei aktive Kohlezechen. So waren entgegen aller Bemühungen um eine Diversifikation der wirtschaftlichen Basis im Jahr 2010 noch 59% der Bevölkerung Ruda Śląskas in Bergbau und Industrie beschäftigt. Ruda Śląska gehört damit zu den bedeutendsten aktiven Bergbaustädten in Europa (BMVBS 2010, S. 31). Die Arbeitslosenquote liegt seit Ende des Sozialismus konstant drei bis vier Prozentpunkte unter dem polnischen Durchschnitt (7,9% im Jahr 2014). Nichtsdestotrotz ist die Einwohnerzahl von 171.000 im Jahr 1991 auf heute etwas über 140.000 gesunken (GUS 2015, 50, 102; Urząd Statystyczny w Katowicach 2015).

Abb. 1b: Bevölkerungsentwicklung in Łódź. (Eigene Darstellung, Datengrundlage: GUS (2015): Rocznik Demograficzny 2015)

Abb. 1b: Bevölkerungsentwicklung in Łódź. (Eigene Darstellung, Datengrundlage: GUS (2015): Rocznik Demograficzny 2015)

Der wirtschaftliche Erfolg und das Wachstum von Łódź im 19. und 20. Jahrhundert basieren auf der Textilindustrie. Auch diese Branche hat mit dem Niedergang des Sozialismus ein abruptes Ende erfahren, was zahlreiche leerstehende Textilfabriken im Stadtgebiet zur Folge hatte, die bis heute entweder dem Verfall überlassen sind oder bereits umgenutzt wurden (ein bekanntes Beispiel ist das Einkaufszentrum Manufaktura). Die mit einem Maximum von 854.000 Einwohnern im Jahr 1988 seinerzeit zweitgrößte Stadt Polens ist zum Jahr 2014 auf 706.000 Einwohner geschrumpft (GUS 2015, 50, 102; s. Abb. 1b). Anders als in den beiden vorangegangenen Fällen ist Łódź jedoch längst über den ökonomischen Status einer Monostadt hinausgewachsen. In der Woiwodschaftshauptstadt sind viele Ämter und Behörden angesiedelt, es gibt ein diversifiziertes höheres Bildungsangebot. Die Arbeitslosenquote lag 2014 bei 10,7 % (Urząd Statystyczny w Łodzi 2015). Während Schrumpfung und Industriegeschichte gemeinsame Nenner aller drei Städte sind, unterscheiden sich, wie oben umrissen, die sozio-ökonomischen, politisch-administrativen und lagebedingten Rahmenbedingungen teilweise stark voneinander. Auch der planerische Umgang mit der Stadtschrumpfung variiert; er bewegt sich, vereinfacht dargestellt, in einem Wahrnehmungs- und Handlungsfeld von ignorant-wachstumsfokussiert (Ruda Śląska) über realitätsbewusst-wachstumsfokussiert (Wałbrzych) bis realitätsbewusst-schrumpfungsorientiert (Łódź).

Abb. 2: Hervorhebung der zentralen Lage und guten Verkehrsanbindung Ruda Śląskas in einer Imagebroschüre für Investoren. (Urząd Miasta Ruda Śląska (o.J.), 4-5)

Abb. 2: Hervorhebung der zentralen Lage und guten Verkehrsanbindung Ruda Śląskas in einer Imagebroschüre für Investoren. (Urząd Miasta Ruda Śląska (o.J.), 4-5)

In den Gesprächen mit Experten aus Planung und Entwicklung in Ruda Śląska hat sich gezeigt, dass es teilweise am grundlegenden Bewusstsein für die stadtregionalen Schrumpfungsprozesse mangelt, welche das gesamte oberschlesischen Industrierevier erfasst haben. Eine Verknüpfung mit polen- und europaweiten demographischen Prozessen wie Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung findet in Ruda Śląska nicht statt bzw. dieser Zusammenhang wird bewusst ignoriert. Mehrmals wurde die Überzeugung geäußert, die Stadt werde irgendwann schon wieder wachsen. Diese Verdrängung demographischer Realitäten kann mit der gefühlten Ohnmacht von Planung und Politik angesichts der Schrumpfung zusammenhängen. Scheinbar unreflektiert werden klassische, ökonomisch-demographische Wachstumsziele verfolgt, bereits vorhandener Leerstände, ungenutzter Entwicklungsflächen und anhaltender Schrumpfung zum Trotz. Dabei wird vor allem auf exogene Potenziale gesetzt: Investoren und Einwohner sollen von anderswo mit attraktiven Preisen für Bauland und niedrigen Steuern in die Stadt gelockt werden (s. Abb. 2 und 3). Nur wenn Ruda Śląska quantitativ wächst, so die zugrundeliegende Logik, können auch die Lebensbedingungen vor Ort verbessert werden. Dieser Logik folgend ist Ruda Śląska in einem Teufelskreis aus Schrumpfung und sinkender Lebensqualität gefangen, aus dem sich die Stadt selbst nicht befreien kann. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass realitätsverkennende Wachstumskonzepte die Situation nicht verbessern, im Gegenteil. Die Zersiedlung wird durch immer neue Entwicklungsflächen vorangetrieben, bestehende Gebäude und Infrastruktur verfallen (s. Abb. 4).

Abb. 3: Einfamilienhaussiedlung auf der grünen Wiese in  Ruda Śląska. (Eigene Aufnahmen, 2014)

Abb. 3: Einfamilienhaussiedlung auf der grünen Wiese in Ruda Śląska. (Eigene Aufnahmen, 2014)

Abb. 4: Bergarbeitersiedlung „Kaufhaus“ in  Ruda Śląska. Befestigte Wege, Straßen oder Grünflächen fehlen hier. Einige Wohnungen in den Altbauten der Stadt verfügen bis heute nicht über Badezimmer. Geheizt wird häufig mit Kohle. (Eigene Aufnahmen, 2014)

Abb. 4: Bergarbeitersiedlung „Kaufhaus“ in Ruda Śląska. Befestigte Wege, Straßen oder Grünflächen fehlen hier. Einige Wohnungen in den Altbauten der Stadt verfügen bis heute nicht über Badezimmer. Geheizt wird häufig mit Kohle. (Eigene Aufnahmen, 2014)

Unter den befragten Stadtplanern- und Entwicklern in Wałbrzych dominiert ein differenzierteres Bewusstsein für die Schrumpfung und deren Ursachen und Auswirkungen im lokalen und überregionalen Kontext. Dennoch wird Schrumpfung als Bedrohung für die Stadt empfunden. Mit der langfristigen Bindung von Investoren, der Förderung von wissensintensiven Branchen und einer Etablierung Wałbrzychs als Tourismus- und Kongresszentrum soll der Schrumpfung entgegengewirkt werden. Ein zentrales Anliegen zur Umsetzung dieser Pläne ist die polenweite Verbreitung des Images einer lebenswerten Stadt im Grünen, welches das aktuelle Bild einer heruntergekommenen Altindustriestadt ersetzen soll. Prestigeträchtige Großbauprojekte wie die Errichtung eines Aquaparks und die Umwidmung eines ehemaligen Bergwerks zum Kultur- und Kongresszentrum (s. Abb. 5) wurden in der jüngsten Vergangenheit umgesetzt. Diese Ansätze offenbaren auch in Wałbrzych eine von Wachstumsparadigmen geprägte Planung. Der drastische wirtschaftliche Einschnitt zu Beginn der 1990er Jahre und die darauffolgende, umfassende ökonomische Neuorientierung haben allerdings dazu beigetragen, dass die Konzepte pragmatischer und differenzierter sind als in Ruda Śląska.

Abb. 5: Das ehemalige Bergwerk „Stara Kopalnia“ in Wałbrzych während der Umbauarbeiten. (Eigene Aufnahmen, 2013)

Abb. 5: Das ehemalige Bergwerk „Stara Kopalnia“ in Wałbrzych während der Umbauarbeiten. (Eigene Aufnahmen, 2013)

In Łódź hat sich die Planung der negativen Bevölkerungsprognosen für die Zukunft angenommen. Es wird von einer moderat sinkenden Kernbevölkerung bis auf 650.000 im Jahr 2030 ausgegangen (MPU o.J.). Diese Perspektive ist keinesfalls mit Hoffnungslosigkeit verbunden, im Gegenteil: die Stadtentwicklungskonzepte sind auf Kompaktheit und Lebensqualität ausgerichtet. Wenn auch zögerlich, werden Fahrradinfrastruktur oder öffentliche Transportinfrastruktur in der Stadt ausgebaut. Mit solchen Umbaumaßnahmen wird in Łódź allerdings bewusst auf die Revitalisierung und infolgedessen Gentrifizierung ganzer Stadtteile gesetzt (s. Abb. 6) – dahinter steckt u.a. die Hoffnung, zukünftig eine lebenswerte aber preisgünstige Alternative zur nahegelegenen Hauptstadt Warschau zu bieten. Der dadurch erhoffte Zuzug würde sinkenden Einwohnerzahlen natürlich entgegenwirken, und obwohl aktuell für eine demographische Schrumpfung geplant wird, behält sich die Stadt Planungsreserven für bis zu 90.000 neue Einwohner vor (MPU o.J.; s. Abb. 7). Die diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die Position als Universitätsstandort und Woiwodschaftshauptstadt, die zentrale Lage und Nähe zu Warschau sowie die Situation als Großstadt mit wichtigen urbanen Qualitäten sorgen für eine ungleich günstigere Ausgangssituation als in Ruda Śląska oder Wałbrzych. Die vorhandenen Potenziale werden in Łódź dazu genutzt, eine auf Lebensqualität und moderate Schrumpfung ausgerichtete Planung umzusetzen. Damit hebt sich Łódź von vielen Städten ab, die bis heute mit klassischen Wachstumskonzepten auf die Schrumpfung reagieren – in Polen und weltweit.

Abb. 6: Verfall und Revitalisierung im Stadtzentrum von Łódź (Eigene Aufnahmen, 2015)

Abb. 6: Verfall und Revitalisierung im Stadtzentrum von Łódź (Eigene Aufnahmen, 2015)

Abb. 7: Entwicklungsmodelle für Łódź. Das Stadtplanungsamt in Łódź (Miejska Pracownia Urbanistyczna w Łodzi) hat diese vier Modelle für die zukünftige Entwicklung der Stadt vorgeschlagen. Der Stadtrat hat im Juli 2015 das hier grün umkreiste Modell ausgewählt (Rada Miejska w Łodzi 2015), welches den Fokus auf einen kompakten Stadtkern mit moderater, regulierter Suburbanisierung vorsieht. (Angepasst nach MPU, o.J.)

Abb. 7: Entwicklungsmodelle für Łódź. Das Stadtplanungsamt in Łódź (Miejska Pracownia Urbanistyczna w Łodzi) hat diese vier Modelle für die zukünftige Entwicklung der Stadt vorgeschlagen. Der Stadtrat hat im Juli 2015 das hier grün umkreiste Modell ausgewählt (Rada Miejska w Łodzi 2015), welches den Fokus auf einen kompakten Stadtkern mit moderater, regulierter Suburbanisierung vorsieht. (Angepasst nach MPU, o.J.)

Inwiefern Schrumpfungskonzepte beibehalten werden und vor allem, ob sie mit Blick auf die urbane Lebensqualität und damit einhergehend auf die Attraktivität der Stadt zu den erhofften Erfolgen führen, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Wenn sich in Polen ein ähnlicher Reurbanisierungstrend wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern etabliert, werden viele Großstädte in naher Zukunft ohnehin nicht mehr mit dem ungeliebten Sorgenkind Schrumpfung kämpfen müssen. Das heißt aber noch lange nicht, dass Thema damit abgehakt ist – seit eh und je wachsen und schrumpfen Städte in einem komplexen Wechselspiel. In Polen wie in den meisten europäischen Ländern auch werden für die Zukunft sinkende Einwohnerzahlen und eine alternde Bevölkerung prognostiziert – diese Entwicklung wird langfristig in den Großstädten spürbar sein. Die mit dem Städteboom der Industrialisierung etablierte moderne Stadtplanung kennt bis heute jedoch kaum Planungsalternativen zum Wachstum. Um für die Zukunft unserer Städte gerüstet zu sein, ist es also längst überfällig, eine Agenda für eine qualitätsorientierte Stadtplanung mit der Schrumpfung zu entwickeln.

Fußnote

[1] Die insgesamt 12 leitfadengestützten Experteninterviews wurden in einem Zeitraum von März 2013 bis August 2015 geführt. Kriterium für die Auswahl der Experten war, dass sie direkt in die Planung, die Verwaltung oder in operative Entwicklungsprojekte in den untersuchten Städten eingebunden sind.

Literatur

BMVBS (= Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) (Hrsg.) (2010): Stadtumbau in mittel- und osteuropäischen Städten. Ergänzung der europäischen Vergleichsstudie zum Stadtumbau West. Berlin. – http://www.bbr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/WP/2010/heft72_DL.pdf?__blob=publicationFile&v=2 [letzter Zugriff: 08.02.2016].

Ciesiolka, P., Stryjakiewicz, T. u. E. Jaroszewska (2012): Shrinkage and the Post-Socialist Transformation. The case of Wałbrzych (Poland). In: C. Martinez-Fernandez, N. Kubo, A. Noya u. T. Weyman (Hrsg): Demographic Change and Local Development. Shrinkage, Regneration and Social Dynamics, S. 79–84.

Erdmann, A. (2014): Städtische Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa. Stadtentwicklung zwischen Wachstum und Schrumpfung am Beispiel von Łódź und Gdańsk. Wiesbaden.

EUKN (= European Urban Knowlegde Network) (2014): European Urban Knowledge Network. – http://www.eukn.org [letzter Zugriff: 04.03.2014].

GUS (= Główny Urząd Statystyczny) (2015): Rocznik Demograficzny 2015. Warszawa. – http://stat.gov.pl/obszary-tematyczne/roczniki-statystyczne/roczniki-statystyczne/rocznik-demograficzny-2015,3,9.html# [letzter Zugriff:03.11.2016].

Häußermann, H.; Siebel, W. (1988): Die schrumpfende Stadt und die Stadtsoziologie. In: Jürgen Friedrichs (Hrsg.): Soziologische Stadtforschung. Opladen, S. 78–94 (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft, 29).

MPU (= Miejska Pracownia Urbanistyczna w Łodzi) (o.J.): Dlaczego warto wybrać dobry model rozwoju przestrzennego. Łódź.

Rada Miejska w Łodzi (2015): Uchwała Nr XIV/289/15 Rady Miejskiej w Łodzi z dnia 1 lipca 2012 r. Łódź.

Urząd Miasta Ruda Śląska (Hg.) (o.J.): Inwestuj u nas. Ruda Śląska.

Urząd Statystyczny w Katowicach (2015): Statystyczne Vademecum Samorządowa. Miasto Ruda Śląska. – http://katowice.stat.gov.pl/vademecum/vademecum_slaskie/portrety_miast/miasto_ruda_slaska.pdf [letzter Zugriff: 01.11.2016].

Urząd Statystyczny w Łodzi (2015): Statystyczne Vademecum Samorządowa. Miasto Łódź. – http://Łódź.stat.gov.pl/vademecum/vademecum_Łódźkie/portrety_miast/miasto_Łódź.pdf [letzter Zugriff: 01.11.2016].

Urzad Statystyczny w Wałbrzychu (1990): Ludność Miasto Wałbrzycha. Wałbrzych.

Urząd Statystyczny we Wrocławiu (2015a): Statystyczne Vademecum Samorządowa. Miasto Wałbrzych. http://stat.gov.pl/vademecum/vademecum_dolnoslaskie/portrety_miast/miasto_Wałbrzych.pdf [letzter Zugriff: 01.11.2016].

Urząd Statystyczny we Wrocławiu (2015b): Statystyczne Vademecum Samorządowa. Powiat Wałbrzyski. –http://stat.gov.pl/vademecum/vademecum_dolnoslaskie/portrety_powiatow/powiat_walbrzyski.pdf [letzter Zugriff: 01.11.2016].

Über die Autorin

Bettina Knoop arbeitet seit 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Anthropogeographie an der Universität Passau. Ihr Forschungsinteresse gilt der Stadtgeographie, insbesondere schrumpfenden Städten mit regionalem Schwerpunkt auf Ostmitteleuropa. Dieser Thematik ist auch das aktuelle Promotionsprojekt von Bettina Knoop gewidmet.