Energiesicherheit in Deutschland und Polen [PL/DE]

[ Polski ]

Sybille Reitz (Leipzig)

Energiesicherheit in Deutschland und Polen

Aufgrund der zunehmenden Nachfrage von Schwellenländern nach Energie sowie der schwierigen geopolitischen Gemengelage, genießt das Thema Energiesicherheit hohe Aufmerksamkeit. In der EU wird es trotz einer bisher weitgehend erfolgreichen Sicherung der Energieversorgung, als eine ernstzunehmende Herausforderung diskutiert, der - nach Auffassung der EU-Kommission - am effektivsten durch eine gemeinsame Vorgehensweise begegnet wird.[1] Auf Grund der unterschiedlichen nationalen Ausgangslage stellt sich jedoch die Frage, ob gemeinsame Strategien zur Sicherung der Energieversorgung in der EU überhaupt möglich sind. Die damit zusammenhängenden Herausforderungen werden bei der Betrachtung des legislativen Rahmens und der nationalen Verankerung des Themas deutlich. In diesem Beitrag wird analysiert, welches Verständnis in Deutschland und Polen hinsichtlich der Energiesicherheit vorherrscht.

Rohre für eine neue Gaspipeline (Steffen Sameiske, Creative Commons)

Rohre für eine neue Gaspipeline (Steffen Sameiske, Creative Commons)

Die Verwendung des Begriffes Energiesicherheit

Eine allgemeingültige Definition für den Begriff „Energiesicherheit" besteht nicht. Die Begriffe Energiesicherheit und Energieversorgungssicherheit werden häufig synonym verwendet und stehen allgemein für den Diskurs im Zusammenhang mit einer uneingeschränkten Verfügbarkeit von Energie.[2] Prinzipiell kann Energiesicherheit als Schutz von Energieträgern sowie die zur Umwandlung, Verbreitung und Nutzung notwendigen Technologien bei gleichzeitigem Erhalt des außen- bzw. sicherheitspolitischen Handlungsspielraums bezeichnet werden. In Europa nimmt der Aspekt der ökonomischen Versorgungssicherheit bei der Beschäftigung mit Energiesicherheitsfragen in der Regel eine Schlüsselrolle ein. Dennoch wird die Thematik auch innerhalb der EU unterschiedlich eingeordnet: während beispielsweise für Deutschland die ökonomischen Versorgungssicherheit im Mittelpunkt steht, verbindet Polen Energiesicherheit mit der Unabhängigkeit von externen Lieferanten.[3]

Die EU als Handlungsrahmen

Die Bemühungen der EU-Kommission, die Debatte über eine gemeinsamen Energiesicherheit zu intensivieren, erstrecken sich von den im Jahr 2000 und 2006 veröffentlichten Grünbüchern[4,5] über die im Mai 2014 veröffentlichte Energiesicherheitsstrategie[6] bis hin zu dem im Februar 2015 von der unter Jean-Claude Juncker amtierenden EU-Kommission veröffentlichten „Paket zur Energieunion"[7], welches jedoch deutlich über eine reine Energiesicherheitsstrategie hinausgeht. Die Handlungsmöglichkeiten der EU werden durch Rechtsakte im Rahmen des Sekundärrechts geschaffen, die auf Grundlage des Primärrechts erlassen werden können. Mit dem VvL [Vertrag von Lissabon, Anm. Red.] wurde unter dem Titel XXI, Art. 194 AEUV erstmals eine primärrechtliche Kompetenz der EU für den Bereich Energie eingeführt.[8] Eine der wichtigsten Neuerungen ist hier sicher die explizite Nennung von Versorgungssicherheit, da somit eine Rechtsgrundlage für ein proaktives Handeln der EU-Kommission geschaffen wurde.[9] Jedoch schreibt Abs. 2 des Energieartikels das Recht jedes Mitgliedstaats fest, „die Bedingungen für die Nutzung seiner Energieressourcen, seine Wahl zwischen verschiedenen Energiequellen und die allgemeine Struktur seiner Energieversorgung zu bestimmen".[10] Eine weitere Einschränkung stellt zudem die Zusatzerklärung Nr. 35 des VvL dar. Danach bleibt das Recht der Mitgliedstaaten unberührt, „Bestimmungen zu erlassen, die für die Gewährleistung ihrer Energieversorgung […] erforderlich sind".[11]

Energiesicherheit in Deutschland

Energiesicherheit ist in Deutschland kein übergeordnetes politisches Ziel, sondern in ein energiepolitisches Konzept eingebettet, das auf den Säulen der Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit beruht und damit mit dem energiepolitischen Zieldreieck der EU als Leitlinien der europäischen Energiepolitik in Einklang steht.[12] Die Maßnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung wird als Querschnittsaufgabe zwischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Außenpolitik sowie Wirtschaftspolitik begriffen. Als zentrale Aspekte für die Energiesicherheit werden eine nachhaltige Energieerzeugung durch erneuerbare Energien, (eine höhere) Energieeffizienz sowie ressourceneffizientes Wirtschaften genannt.[13] Speziell der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energieträger sowie eine Erhöhung der Energieeffizienz sind aus Sicht Deutschlands instrumentell zur Entschärfung von Risikofaktoren, welche die Sicherheit der Energieversorgung beeinflussen können.[14]

Ökonomische Bewertung der Energieversorgung in Deutschland

Strategisch fußt Energiesicherheit zwar auf politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen, zur Erfüllung der Nachfrage sind jedoch hinreichende technische Kapazitäten ausschlaggebend, um eine Unterbrechung der Stromversorgung speziell aus erneuerbaren Energiequellen zu vermeiden.[15] Angst vor etwaigen Versorgungsengpässen durch Lieferunterbrechung bei externen Quellen besteht jedoch nicht. Somit hat Energiesicherheit in Deutschland im Gegensatz zu Polen eine eher technische statt geopolitische Bedeutung.[16] Dafür ist sicher nicht nur die sich trotz hoher Importabhängigkeit vorteilhaft darstellende Energiesituation verantwortlich: Zum einen weist Deutschland eine verhältnismäßig ausgewogene Diversifizierung seiner Rohstofflieferanten auf. Des Weiteren wirkt sich der Ausbau von erneuerbaren Energiequellen günstig auf den Energiemix in Deutschland aus.[17] Und schließlich betrachtet Deutschland seine Rohstofflieferanten als ehrliche und verlässliche Partner, die ihre Lieferungen nach Deutschland bisher weder reduziert oder unterbrochen noch mit dergleichen gedroht haben.[18] Diese Bewertung erstreckt sich auch auf Russland, das Deutschland auch in den schwierigsten Zeiten während des Kalten Krieges mit Gas beliefert hat. Das Vertrauen auf marktwirtschaftliche Mechanismen lässt aus deutscher Sicht eine politisch motivierte, massive Lieferunterbrechung unwahrscheinlich erscheinen.[19] Gleichzeitig werden Projekte wie die Nord Stream Pipeline, die seit Ende 2011 russisches Gas durch die Ostsee direkt nach Deutschland transportiert, von Deutschland nicht unter geopolitischen Gesichtspunkten betrachtet, sondern als Strategie zur Erhöhung der Energiesicherheit durch die Ausschaltung des Transitrisikos.

Umfangreiche Gasspeicher

Ein weiterer Grund für die relativ entspannte Haltung Deutschlands hinsichtlich seiner Versorgungssituation mit Erdgas dürfte der ansehnliche Erdgasspeicher des Landes selbst sein, mit dem der Bedarf des Landes im Falle eines kompletten Lieferausfalls für durchschnittlich 80 Tage gesichert werden kann.[20] Das Gas ist Privateigentum von Unternehmen, was von Zeit zu Zeit eine Debatte über die Notwendigkeit von staatlich verwalteten Speicheranlagen verursacht, allerdings gehört die Verantwortung von Unternehmen für die Gewährleistung der Energieversorgung zum Grundverständnis der deutschen Energiepolitik.[21] Dabei ist die Wirtschaft für die Rohstoffversorgung verantwortlich, der Staat sorgt als „Nothelfer" für die notwendigen Rahmenbedingungen.[22] Nicht zuletzt deshalb werden energiepolitische Fragen in Deutschland häufig auf Basis ökonomischer Interessen entschieden.[23]

Einfluss erneuerbarer Energien

Energiesicherheit ist in Polen ein übergeordnetes energiepolitisches Ziel[26], hat einen stark sicherheitspolitischen Referenzrahmen[27] und ist aufgrund der Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung als strategischer Schwerpunkt nicht nur im Bereich der Wirtschaftspolitik, sondern als ressortübergreifendes Thema auch in dem Bereich der Sicherheits- und Außenpolitik des Landes fest verankert.[28] In den verschiedenen verteidigungspolitischen Konzepten und Strategien, wird Energiesicherheit in der Kategorie der „wirtschaftlichen Sicherheitsrisiken" als führendes Element der nicht militärischen Bedrohungen benannt.[29,30,31] Zur Verteidigung zieht Polen geheimdienstliche Maßnahmen in Betracht, um Aktivitäten mit Einfluss auf die Energie- und Rohstoffpolitik zu beobachten.[32]

Russland als größte Gefahr

Als größte Gefahr für die Energiesicherheit wird Russland empfunden[33], vor allem aufgrund der Überzeugung, dass das Land auf der Basis seines Rohstoffreichtums ein imperialistisches Machtstreben verfolgt[34] und Energie als politische Waffe einsetzt.[35] Zwar betonte Polen in offiziellen Dokumenten und Stellungnahmen in der Vergangenheit, sich von keinem Staat bedroht zu fühlen[36], das polnische Interesse besteht aber darin, „reale oder vermeintliche Formen der Abhängigkeit von Russland zu reduzieren oder abzuwehren".[37] So überrascht es nicht, dass Energiefragen, welche Russland berühren, in Polen sehr emotional behandelt werden. Schon als im Jahr 2010 das langfristige Gaslieferungsabkommen mit Gazprom bis 2037 unterzeichnet wurde, drohte die Partei PiS damit, den damaligen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk und seinen Stellvertreter Waldemar Pawlak „wegen Verringerung der Energiesicherheit Polens" vor den Staatsgerichtshof zu bringen.[38] Auch die heftige Reaktion Polens auf die Nord Stream Pipeline[39] liegt sicher in der historisch-traumatischen Erfahrung begründet, „wiederholt das Bauernopfer im Schachspiel mächtigerer Staaten gewesen zu sein".[40] Die 2006 getroffene Entscheidung, Deutschland und Russland unter Umgehung osteuropäischer Transitländer mit einer Gasleitung durch die Ostsee zu verbinden, verglich der damalige polnische Außenminister Radosław Sikorski mit dem Molotow-Ribbentrop-Pakt von 1939.[41] Vor diesem Hintergrund sind sicher auch die Forderungen Polens nach einer „Energie-NATO" sowie einer „solidarischen" Energiepolitik innerhalb der EU zu sehen.[42]

Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit

Polen verdeutlicht die grundsätzliche marktwirtschaftliche Orientierung des Landes durch den Hinweis, dass staatliche Eingriffe in den Energiesektor Ausnahmen bleiben müssen, schränkt dies jedoch gleichzeitig damit ein, dass das Ziel der Energiesicherheit solche Eingriffe rechtfertige.[43] Sicherheit hat folglich eine höhere Priorität als Wirtschaftlichkeit. Das Nationale Sicherheitsbüro weist auf die Notwendigkeit des staatlichen Einflusses und der Kontrolle von Energieunternehmen hin und fordert darüber hinaus, die staatliche Aufsicht auf die geologischen Ressourcen des Staates auszudehnen.[44] Dementsprechend hat sich die polnische Regierung ihren Einfluss auf bedeutende Energieunternehmen des Landes gesichert. In der polnischen Energiepolitik werden die Säulen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umwelteffizienz und gesellschaftliches Engagement betont[45], wobei das Thema Energiesicherheit zumeist als oberste Priorität gewichtet wird.[46] Zudem wird in allen relevanten Strategien und Konzepten, welche die Energiesicherheit Polens behandeln, auf die zentrale Rolle der Kohle für die Stabilität der Energieversorgung hingewiesen[47], welches das Hauptmedium zur Stromerzeugung ist und auch weiterhin für die Wärmeversorgung eingesetzt werden soll[48] und die Politik hofft, dass die Kohlebranche nach einer entsprechenden Modernisierung weiterhin zur Energiesicherheit des Landes beitragen kann, wobei die erwartete Verschärfung des Umweltschutzes durch EU-Regulierungen mit Sorge betrachtet wird.[49] Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit setzt Polen zudem auf das kürzlich eröffnete LNG-Terminal im Hafen von Świnoujście, die Förderung eigener Schiefergasvorkommen sowie auf die Einführung der Kernenergie.

Ein Fazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Deutschland und Polen bei dem Thema Energiesicherheit zunächst dieselben grundsätzlichen Ziele verfolgen und unter vergleichbaren Gegebenheiten agieren: Sie wollen ihren Energiebedarf sichern, um die Versorgung einer bedeutenden beziehungsweise wachsenden Wirtschaft abzusichern. Zudem ist gesellschaftliche Toleranz im Falle eines Energieausfalls in Form eines Stromausfalls oder der Knappheit von Kraftstoffen kaum denkbar und dieser Fall deshalb politisch sensibel. Die Energiestrategien Deutschlands und Polens, in denen Energiesicherheit verankert ist, weisen zahlreiche Überschneidungen auf, was zu einem großen Teil im gemeinsamen EU-Rahmen begründet liegt. Unterschiede treten bei der Herangehensweise zur Problemlösung auf, das heißt, den Maßnahmen und Instrumenten, die zur Sicherung der Energieversorgung eingesetzt werden. Ein fundamentaler Unterschied existiert bei dem mittel- bis langfristig angestrebten Energiemix. Auch die Ansätze hinsichtlich der weiteren Diversifizierung von Rohstofflieferungen unterliegen in Deutschland und Polen unterschiedlichen Handlungsmotiven. Die Entscheidung über die Gestaltung dieser Themen wird von unterschiedlichen Erfahrungen beeinflusst und dies stellt letztendlich das größte Konfliktpotential dar. In Deutschland sind über Jahrzehnte hinweg eine starke Identifikation mit dem Umweltschutz sowie das Vertrauen in marktwirtschaftliche Mechanismen gewachsen. In Polen stehen Unabhängigkeit und Sicherheit im Mittelpunkt der Handlungen in Bezug auf die Sicherung der Energieversorgung sowie der Wille, wirtschaftlich aufzuschließen. Unproblematisch erscheint hingegen die Bereitschaft zur Investition in Klimaschutztechnologien wie Carbon-Capture-and-Storage-Technologien (CCS) oder Technologien zur Nutzbarmachung überschüssigen Stroms aus erneuerbaren Energien, wie die sogenannte „Power-to-Gas"-Technologie. Auch über Effizienzmaßnahmen sowie den Ausbau der Infrastruktur zur Erdgas-, Erdöl- oder Stromversorgung herrscht trotz einer unterschiedlichen Geschwindigkeit bei der Umsetzung weitgehend Einigkeit. Vor dem Hintergrund der im VvL durch die EU-Mitgliedstaaten als „Herren der Verträge" festgelegten Einschränkungen, stellt sich die Frage, inwieweit sie der Handlungsfähigkeit der EU im Bereich Energie bzw. Energiesicherheit Vertrauen entgegenbringen und lieber auf die Möglichkeit der nationalen Eigenvorsorge setzen.

Fußnoten

[1] vgl. Europäische Kommission (Hg.) 2014 . Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat: Strategie für eine sichere europäische Energieversorgung. {SWD(2014) 330 final}. Brüssel, 2.

[2] vgl. Faas, Henryk/Gracceva, Francesco/Fulli, Gianluca/Masera, Marcelo 2011. European
Security – A European Perspective, in Gheorghe, Adrian V./Muresan, Liviu (Hg.): Energy security: International and local issues, theoretical perspectives, and criticalenergy infrastructures. Dordrecht: Springer, 9–21, 80 f.

[3] vgl. Geden, Oliver/Marcelis, Clémens/Maurer, Andreas 2006 . Perspectives for the European Union's External Energy Policy: Discourse, Ideas and Interests in Germany, the UK, Poland and France (Working Paper Nr. FG 1, 2006). Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, S. 9.

[4] vgl. European Commission (Hg.) 2000 . Green Paper - Towards a European strategy for the security of energy supply. COM/2000/0769 final. O. O.

[5] vgl. Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Hg.) 2006 . Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie (Grünbuch). Brüssel.

[6] vgl. Europäische Kommission (Hg.) 2014 . Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat: Strategie für eine sichere europäische Energieversorgung. {SWD(2014) 330 final}. Brüssel.

[7] vgl. Europäische Kommission (Hg.) 2015 . Paket zur Energieunion: Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, den Ausschuss der Regionen und die Europäische Investitionsbank. Rahmenstrategie für eine krisenfeste Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimaschutzstrategie. (COM(2015) 80 final). Brüssel.

[8] vgl. Fischer, Severin 2011 . Auf dem Weg zur gemeinsamen Energiepolitik: Strategien, Instrumente und Politikgestaltung in der Europäischen Union Baden-Baden: Nomos, 44.

[9] vgl. Fischer, Severin 2009. Energie- und Klimapolitik im Vertrag von Lissabon: Legitimationserweiterung für wachsende Herausforderungen. integration. 32. Jg. (Nr. 1), 50–62, 57 f.

[10] vgl. Aktion Europa (Hg.) 2010 . Vertrag von Lissabon: Vertrag über die Europäische Union, Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, Charta der Grundrechte der Europäischen Union; Protokolle, Anhänge, begleitende Dokumente zu den Europäischen Verträgen, Deutsches Recht, Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Vertrag von Lissabon; Orientierungshilfen. Sonderdruck. Berlin: Aktion Europa, 130.

[11] vgl. ebd. 337.

[12] vgl. Lang, Kai-Olaf 2007. Polens Energiepolitik: Interessen und Konfliktpotentiale in der EU und im Verhältnis zu Deutschland (SWP-Studie). Berlin: Stiftung Wissenschaft und Politik, 6.

[13] vgl. Die Bundesregierung (Hg.) 2012 . Globalisierung gestalten – Partnerschaften ausbauen – Verantwortung teilen: Konzept der Bundesregierung. Berlin, 42.

[14] vgl. ebd., 39.

[15] vgl. Molo, Beata 2014 . Die Energiepolitik Deutschlands im 21. Jahrhundert: Determinanten – Ziele – Maßnahmen. Berlin: OEZ Berlin-Verlag, 215.

[16] vgl. Łada, Agnieszka/Bastos, Stephen/Speiser, Andreas 2015. Energy Union: a German perspective, in Łada, Agnieszka/Skłodowska, Magdalena/Szczepanik, Melchior/Wenerski, Łukasz (Hg.): The Energy Union: Views from France, Germany, Poland and the United Kingdom. Warschau: Institute of Public Affairs, 55–90: 58.

[17] vgl. ebd.: 88.

[18] vgl. ebd.: 58 f.

[19] vgl. ebd.: 64, 88.

[20] vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hg.) 2014. Erdgasspeicher: Deutschland hat EU-weit die größten Kapazitäten. O. O. URL: http://www.bmwi-energiewende.de/EWD/Redaktion/Newsletter/2014/29/Meldung/infografik-erdgasspeicher-deutschland-hat-eu-weit-die-grorssten-kapazitaeten.html [11.08.2015].

[21] vgl. Łada/Bastos/Speiser 2015: 57.

[22] vgl. Molo 2014: 217.

[23] vgl. Bachmann, Klaus 2015. Why Germany Won't Lead the West. New Eastern Europe. 5. Jg. (Nr. 1), 77–85: 78.

[24] vgl. Kwiatkowska-Drożdż, Anna/Zawilska-Florczuk, Marta/Popławski, Konrad/Buras, Piotr 2013 . Germany's energy transformation: Difficult beginnings (OSW Report). Warschau: OSW Centre For Eastern Studies: 10.

[25] vgl. Wenerski, Łukasz 2015. The Energy Union: a Polish perspective, in Łada, Agnieszka/Skłodowska, Magdalena/Szczepanik, Melchior/Wenerski, Łukasz (Hg.): The Energy Union: Views from France, Germany, Poland and the United Kingdom. Warschau: Institute of Public Affairs, 91–129: 111.

[26] vgl. Lang 2007: 6.

[27] vgl. Goldthau, Andreas 2011. Governing global energy: existing approaches and discourses. Current Opinion in Environmental Sustainability. 3. Jg. (Nr. 4), 213–217.

[28] vgl. Umbach, Frank 2008. Deutschland, Polen und die gemeinsame Energiepolitik: Chancen der Kooperation in puncto Versorgungssicherheit, in Jäger, Thomas/Dylla, Daria (Hg.): Deutschland und Polen: Die europäische und internationale Politik. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage, 261–288: 270.

[29] vgl. The Ministry of National Defence Republic of Poland (Hg.) 2009 . Defense Strategy of the Republic of Poland: Sector Strategy of the National Security Strategy of the Republic of Poland. Warschau: 3.

[30] vgl. The National Security Bureau (Hg.) 2013 . Whitebook On National Security of the Republic of Poland. Warschau: 237, 28 fff., 9.

[31] vgl. Ministry of National Defence Republic of Poland 2013: 45.

[32] vgl. National Security Bureau (Hg.) 2014 . National Security Strategy of the Republic of Poland. Warschau: 32.

[33] vgl. Umbach 2008: 263 f.

[34] vgl. Lang, Kai-Olaf 2006. Mit Sicherheit – Polens Energiepolitik zwischen europäischer Solidarität und russischer Abhängigkeit: Analyse. Polen-Analysen (Nr. 2), 2–6: 3.

[35] vgl. The National Security Bureau 2013: 141.

[36] vgl. Frank, Cornelia 2007. Polens Energiepolitik und der Vorschlag zur Energie-NATO: Einer für alle, alle für einen?, in Meier-Walser, Reinhard C. (Hg.): Energieversorgung als sicherheitspolitische Herausforderung (Berichte & Studien, Bd. Nr. 88). München: Hanns-Seidel-Stiftung, 293–304: 294 f.

[37] vgl. Lang 2007: 11.; The National Security Bureau 2013: 141 f.

[38] vgl. Piechocki, Marcin 2011. Probleme der Energiesicherheit aus polnischer Perspektive, in Franzke, Jochen (Hg.): Europa als Inspiration und Herausforderung: Sozialwissenschaftliche Sichten aus Deutschland und Polen (WeltTrends-Papiere, Bd. Nr. 15). Potsdam: Universitätsverlag Potsdam, 97–115: 99.

[39] vgl. Frank 2007: 300.

[40] vgl. ebd., 294 f.

[41] vgl. Rosicki, Remigiusz 2015. Poland's Gas Security. Political Science Review. 20. Jg. (Nr. 1), 159–172: 161.

[42] vgl. Lang 2006: 2; Frank 2007: 300.

[43] vgl. Ministry of Economy (Hg.) 2009 . Energy Policy of Poland until 2030. Warschau: 6.

[44] vgl. National Security Bureau 2014: 55.

[45] vgl. Cosijns, Leander/D'haeseleer, William (Hg.) 2006 . The European Union, 25 different countries, 25 different energy policies…?: An overview: Eusustel European Sustainable Electricity; Comprehensive Analysis of Future European Demand and Generation of European Electricity and its Security of Supply. Leuven: VGB Powertech: 214.

[46] vgl. Umbach 2008: 263.

[47] vgl. Ministry of Economy 2009: 8; National Security Bureau 2014: 55.

[48] vgl. Ministry of Economy 2009: 14.

[49] vgl. Ministerstwo Gospodarki (Hg.) 2014 . Polityki energetycznej Polski do 2050 roku. Warschau. URL: http://www.mg.gov.pl/Bezpieczenstwo+gospodarcze/Energetyka/Polityka+energetyczna [17.08.2015]: 27.

Über die Autorin

Sybille Reitz ist PR- und Medienexpertin und beschäftigt sich wissenschaftlich mit Fragen der Energiesicherheit im deutsch-polnischen Kontext.