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Weiße Nächte ohne Grenzen: Transnationaler Tourismus im Ost-Block | Diskussion

Ausschreibende Einrichtung

Europa-Universität Viadrina

Disziplinen

Geschichtswissenschaft

Beschreibung

Transnationaler Tourismus im Ost-Block. Die Grenze der Freundschaft zwischen der Volksrepublik Polen, der DDR und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik 1972-1989.

6. Juli 2022, 17 Uhr

1972, kurz nach dem Prager Frühling, trat ein transnationales Abkommen in Kraft, das die Reisebeschränkungen zwischen der DDR, der Volksrepublik Polen und der Tschechoslowakischen Republik lockerte. Ohne Visum und Reisepass waren Reisen in die Nachbarländer möglich. Das Programm stellte sich als viel erfolgreicher heraus, als es sich seine Ideengeber hätten vorstellen können: Millionen Polen, Ostdeutsche und Tschechoslowaken reisten zum ersten Mal ins Ausland.Wie diese Reisefreiheit sich genau gestaltete, haben 50 Jahre nach dem Inkrafttreten des Abkommens Studierende in zwei Seminaren des Wissenschaftlichen Mitarbeiters am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien, Dr. Mark Keck-Szajbel, erarbeitet. Die Ergebnisse werden in einer Sonderausstellung im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt präsentiert: mit zahlreichen Photographien, Alltagsobjekten, Musik- und Filmaufnahmen sowie Zeitzeugengesprächen. Die Ausstellung ist ab dem 26.06.2022 zu sehen. https://www.utopieundalltag-digital.de/topic/reise

Ort: Senatssaal und Empfang auf der Großen Scharrnstrasse (bei Regen vor dem Senatssaal)Organisation: Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien im Rahmen der geplanten, mit Studierenden erarbeiteten Ausstellung am Museum Utopie und Alltag EisenhüttenstadtTeilnehmende:

  • Benedikt Becker, MA Student an der Europa-Universität Viadrina
  • Axel Drieschner, Kurator des Museums Utopie und Alltag
  • Dr. Mark Keck-Szajbel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien
  • Florentine Nadolni, Leiterin des Museums Utopie und Alltag
  • Antje Wilke, MA Studentin am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Moderation:Susanne Orth, Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V.

Weitere Angaben

Marek Kłodnicki
Pol-Int-Team

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