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Vom Alltag im Krieg erzählen. Podiumsdiskussion und Eröffnung der Fotoausstellung "Ukraine: Krieg und Widerstand" | Diskussion

Ausschreibende Einrichtung

Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Prisma Ukraïna, Fulbright Ukraine

Disziplinen

Kunstwissenschaft Kommunikationswissenschaft Kulturwissenschaft Medienwissenschaft Politikwissenschaft Soziologie

Themen

#SolidaritätMitDer­Ukraine Populärkultur Russlands Krieg gegen die Ukraine

Beschreibung

Seit dem Beginn der russischen Invasion steht die Ukraine im Fokus der Weltöffentlichkeit. Inmitten des ständigen Stroms von Nachrichtenbildern, Kriegsberichten und politischen Botschaften gibt es auch Versuche, die Erfahrungen des ukrainischen Alltags während des Krieges zu erfassen und zu vermitteln.

Mit drei Expertinnen werden wir die Macht der visuellen Populärkultur in Krisenzeiten diskutieren. Es geht um deren Potenzial, Kriegserlebnisse und den Alltag der Menschen in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine zu erzählen und zu gestalten, ihre Darstellung in den Medien und im öffentlichen Diskurs sowie die erkenntnistheoretischen und ethischen Fragen ihrer Erforschung. In der Diskussion werden wir auch die unterschiedlichen Tonalitäten in der Wiedergabe des Alltags ansprechen, die eine reflexive Revision der Erinnerung bewirken oder eine Dekonstruktion von Erinnerungen provozieren können.

Die Fotoausstellung ist Teil einer von Marian Luniv für Fulbright Ukraine kuratierten Sammlung. Die Mehrzahl der Fotografien wurde nach der vollumfänglichen Invasion Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 aufgenommen, einige stammen jedoch bereits aus dem Jahr 2014, als Russland erstmals in die Ukraine einmarschierte und die Krim annektierte.

Teilnehmende:

Olha Haidamachuk, außerordentliche Professorin an der National Technical University "Kharkiv Polytechniс Institut", Mitglied der Historischen und Philologischen Gesellschaft Charkiw und Stipendiatin von PRISMA UKRAÏNA im Forum Transregionale Studien 2022.

Alina Mozolevska, außerordentliche Professorin an der Petro Mohyla Black Sea National University und ZOiS-Stipendiatin in der Ukraine.

Yuliia Soroka, Professorin an der Fakultät für Soziologie der V.N. Karazin Kharkiv National University (Ukraine) und leitende Forscherin an der Abteilung Human Geography Unit der Fribourg University (Schweiz). Sie ist Kultursoziologin und erforscht Mediendiskurse als kulturelle Reproduktion von Machtverhältnissen in der Gesellschaft. Sie ist Fulbright Alumna und Fellow bei Prisma Ukraïna.

Moderation: Gwendolyn Sasse, Direktorin des ZOiS.

Weitere Angaben

Anja Krüger
Pol-Int-Team

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