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Quo vadis, Belarus? Eskalation, Macht, Unabhängigkeit | Diskussion

Ausschreibende Einrichtung

Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

Disziplinen

Politikwissenschaft Slawistik

Themen

Ostmitteleuropa

Beschreibung

Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine gibt es Befürchtungen, Alexander Lukaschenko könnte sich mit eigenen Truppen an dem Krieg beteiligen. Bis dato hat der belarusische Machthaber dies allerdings nicht umgesetzt, obwohl seine rhetorische Stoßrichtung, mit der er Russland unterstützt, eindeutig ist. Lukaschenko schafft seinerseits eine ausgesprochene Drohkulisse, indem er in Belarus eine gemeinsame Truppe mit der russischen Armee aufstellen und auch die Zivilverteidigung bewaffnen lässt. Geschieht das, weil der Druck des Kreml mittlerweile so groß ist, dass sich Lukaschenko nicht mehr entziehen kann und damit letztlich auch die Souveränität von Belarus verspielt hat?

Mit unverminderter Härte geht Lukaschenko gegen Oppositionelle und Aktivisten vor. In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Urteile mit Haftstrafen von bis zu 25 Jahren. Die belarusische Oppositionsführerin Sviatlana Tsikhanouskaya hat – nach anhaltender Kritik aus den eigenen Reihen – ein Kabinett berufen, das die unterschiedlichen oppositionellen Gruppen besser repräsentieren und die thematische Arbeit ihres Teams professionalisieren soll. Die Opposition wird jedoch von der ukrainischen Regierung nach wie vor nicht als offizielle Gesprächspartnerin akzeptiert. Welchen Einfluss hat sie auf die gesellschaftlichen Prozesse? Und welche Rolle spielen soziale Medien dabei?

Bei unserer mittlerweile vierten Veranstaltung der Reihe „Quo vadis, Belarus?” wollen wir die oben aufgeworfenen Fragen beleuchten und die aktuellen Ereignisse der letzten Monate einordnen. Darüber hinaus diskutieren wir, welchen Einfluss die belarusische Diaspora auf das Geschehen hat und was ihre fortschreitende Politisierung für eine mögliche Zukunft von Belarus bedeutet.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie recht herzlich ein!

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Maskenpflicht während der Veranstaltung.

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