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Die Parzellierung des Todes. Das Amtsgericht Auschwitz und die Grundbücher der IG Farben | Vortrag

Ausschreibende Einrichtung

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Disziplinen

Geschichtswissenschaft Jüdische Studien Politikwissenschaft

Themen

Antisemitismus Ostmitteleuropa Zeitgeschichte Holocaust-Studien

Beschreibung

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Benjamin Lahusen (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Neuere Rechtsgeschichte, EUV) Moderation: Dr. Frank Grelka (Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien, EUV)

Grundbücher dokumentieren die Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden. Ihre Pflege obliegt den Amtsgerichten. Das ist im deutschen Recht seit etwa 150 Jahren so, und deshalb war es auch in Auschwitz so. Ab 1939 gab es dort ein deutsches Amtsgericht, dem die Aufgabe zufiel, die Beschlagnahmen der SS für die IG Farben juristisch nachzubereiten und die nackte Gewalt des Massenmords in die Logik einer wirtschaftlichen Investition zu überführen. Der Beitrag untersucht, welche Rechtsarbeiter für diese Aufgabe auserkoren wurden, was sie in Auschwitz genau taten, und vor allem: warum

Eine Veranstaltung im Rahmen der Wanderausstellung #StolenMemory der Arolsen Archives über persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen, 8. April bis 3. Mai 2022.

Weitere Angaben

Constanze Krüger

Datei(en)

Pol-Int-Team

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