01.09. bis 15.09.2020 in Warschau, Masuren, Danzig uvm, Polen

Exkursion nach Polen

Link zu diesem Eintrag: https://www.pol-int.org/de/node/8006

Schwerpunkte der Exkursion: Polen ist einer der wichtigsten Nachbarn Deutschlands, mit dem uns nicht nur eine gemeinsame (oft schwierige) historische Vergangenheit, sondern auch vielfältige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kontakte in der Gegenwart verbinden. Seit dem EU-Beitritt Polens 2004 haben sich die Vernetzungen zwischen den beiden Ländern noch einmal verstärkt. Trotz dieses intensiven Verhältnisses ist vielen auch historisch und geographisch interessierten Deutschen ihr Nachbarland weitgehend unbekannt. Ein Großteil des vorhandenen Wissens bezieht sich oft noch auf Zeiten vor der politischen und wirtschaftlichen Systemtransformation von 1989. Diese Zeiten hat Polen inzwischen weit hinter sich gelassen. Das Land hat sich zum wirtschaftlich erfolgreichsten der europäischen Transformationsländer entwickelt, das selbst während der Weltfinanzkrise als einziges europäisches Land noch positives Wirtschaftswachstum zu vermelden hatte. Polen zeichnet sich heute durch seine hohe Wachstumsdynamik, die Entwicklung einer modernen Wirtschaft, aber auch vielfältige Prozesse des städtischen und sozialen Wandels aus. Dabei entstehen teilweise Strukturen, die sich von westeuropäischen Mustern deutlich unterscheiden.

Die Exkursion hat zum Ziel die Transformationsprozesse der letzten Jahre und die aus ihnen resultierenden Strukturen zu erkennen, zu beschreiben und zu bewerten. Ein wesentliches Ziel liegt darin, lokale, regionale wie auch nationale Entwicklungspfade zu identifizieren und zu erklären. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Analyse humangeographischer und historisch-geographischer Aspekte liegen. Dies wird exemplarisch durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Entwicklungslinien ausgewählter Regionen thematisiert. Schließlich werden durch das Erkunden verschiedener Naturräume auch physisch-geographische Sachverhalte angesprochen.

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Kontakt

Prof. Dr. Sebastian Kinder