17.10.2016 in Berlin, Deutschland

Budapest Berlin Salon - Herausforderungen für unabhängigen Journalismus in Deutschland und Ungarn

  • 17.10.2016
  • Beginnt um: 18:00
  • Veranstaltungssprache: Deutsch
  • Senatskanzlei des Landes Berlin, Friedrich-Ebert-Stiftung

Link zu diesem Eintrag: https://www.pol-int.org/de/node/5132

Die Senatskanzlei des Landes Berlin und die Friedrich-Ebert-Stiftung laden herzlich ein zum ersten Budapest Berlin Salon zum Thema Herausforderungen für unabhängigen Journalismus in Deutschland und Ungarn am Montag, den 17. Oktober 2016, ab 18 Uhr im Berliner Rathaus (Jüdenstr. 1, 10437 Berlin, Eingang Rathausstraße, Säulensaal).

Mit diesem Format möchte die Senatskanzlei des Landes Berlin den Austausch zwischen den beiden Städten und den Dialog mit der deutsch-ungarischen Community in Berlin intensivieren. Ziel ist es, Berlinerinnen und Berliner mit ungarischen Bezügen und ihre Aktivitäten stärker wahrzunehmen und untereinander sichtbar zu machen.

Die beiden Städte Budapest und Berlin sind seit 1991/1992 durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Den ersten Salon führt die Senatskanzlei Berlin gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) durch, die seit 1990 mit einem Büro in Budapest vertreten ist und sich dort intensiv um einen politischen Dialog mit Akteuren aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft bemüht.

Im Austausch zwischen Journalistinnen und Journalisten aus Budapest und Berlin wollen wir über die aktuellen Herausforderungen für anspruchsvollen und unabhängigen Journalismus in beiden Ländern diskutieren: Wie stellt sich der Journalismus heute in Ungarn und Deutschland dar? Welche Rolle nehmen alternative Medien ein? Wie ist das Verhältnis zwischen staatlichen und privaten Medien in beiden Ländern? Und wie kann Qualität im Journalismus unter diesen Bedingungen gesichert werden? Zugleich soll der Salon genügend Zeit für informellen Austausch und Raum für den Aufbau von Netzwerken bieten. Gerne können Sie die Einladung an Interessierte weiterleiten. Bitte melden Sie sich bis zum 12. Oktober 2016 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter moe-ome@fes.de<mailto:moe-ome@fes.de> an. Wir freuen uns über Ihr Kommen!


Programm

Ab 18.00 Uhr

Anmeldung und Get-together bei einem deutsch-ungarischen Imbiss

19.00 Uhr

Begrüßung

Ulrike Kind, Referat Auslandsangelegenheiten, Senatskanzlei Berlin

Juliane Schulte, Referat Mittel- und Osteuropa, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

19.15 Uhr

Kurzinterviews mit den Podiumsgästen und anschließende Podiumsdiskussion

Ildikó Kovács, Journalistin, atlatszo.hu, Budapest

Péter Magyari, Journalist, 444.hu, Budapest

Marta Orosz, Reporterin, Correctiv.org, Berlin

Jörg Wagner, freier Medienjournalist, Medienmagazin RBB, Berlin

Moderation: Christian Mihr, Geschäftsführer, Reporter ohne Grenzen, Berlin

20.15 Uhr

Gespräch mit dem Publikum

20.45 Uhr

Informeller Ausklang bei einem Glas Wein

Die Veranstaltung wird simultan deutsch/ungarisch gedolmetscht.Zu den Referenten und Referentinnen: Ildikó Kovács ist eine investigative Journalistin und Kommunikationsexpertin aus Budapest. Sie schreibt für das investigative Online-Portal atlatszo.hu und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen öffentliche Ausgaben und Ausschreibungen sowie Korruption. Péter Magyari arbeitet seit 2013 als Online-Journalist für das Portal 444.hu in Budapest. Zuvor war er für andere ungarische Online- und Print-Medien tätig. Seine journalistische Arbeit wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Inhaltlich beschäftigt er sich mit Europapolitik sowie nationalen wirtschaftlichen und politischen Themen wie Korruption und Energiehandel. Christian Mihr ist Journalist, Menschenrechtsaktivist und Experte für internationale Medienpolitik. Seit 2012 ist er Geschäftsführer bei Reporter ohne Grenzen. Marta Orosz ist Reporterin bei Correctiv.org, einem gemeinnützigen Recherchenetzwerk investigativer Journalisten und Journalistinnen, und freie Deutschlandkorrespondentin des ungarischen Hörfunks. Davor hat sie eine Live-Sendung im Budapester Civil Rádió moderiert und mehrere Jahre bei der Kurt Lewin Stiftung für Toleranz und Demokratie in verschiedenen Forschungsprojekten gearbeitet. Jörg Wagner ist freier Medienjournalist und moderiert bei radioeins/Inforadio des rbb das Medienmagazin, das sich mit aktuellen Fragen rund um die Themen Medienpolitik, Medienwirtschaft undJournalismus beschäftigt.

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Ulrike Kind

Referentin Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei

Desk Officer Poland, Hungary, Czech Republic and Slovakia

Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei " IV B 8

The Governing Mayor of Berlin - Senate Chancellery

Jüdenstraße 1, 10178 Berlin

+49 (0)30-9026 2253

ulrike.kind@senatskanzlei.berlin.de

Kontakt

Ulrike Kind
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