Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

  • GWZO
  • Leipzig, Deutschland
Disziplinen:
Kulturwissenschaften, Geschichte, Literaturwissenschaft, sonstige
Kontakt:
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Reichstr. 4
04109 Leipzig
Deutschland
Telefon: +49-(0)341-97355-60
Fax: +49-(0)341-97355-69
info@leibniz-gwzo.de
http://research.uni-leipzig.de/gwzo/

Das interdisziplinäre und international ausgerichtete Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) an der Universität Leipzig erforscht in vergleichender Perspektive Geschichte und Kultur des Raumes zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart. In mehreren Projektgruppen und Projekten des Zentrums werden ca. 50 wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem In- und Ausland tätig. Seit dem Jahr 2008 gehören auch forschungsnahe Syntheseleistungen wie Handbücher, Ausstellungen und Ausstellungskataloge, die den Transfer von Wissenschaft in die Öffentlichkeit verstärken sollen, zum Arbeitsprogramm des GWZO.

In seiner Projektarbeit stützt sich das Zentrum seit langem auf ein dichtes, stets den Anforderungen angepasstes Netz von Kooperationsbeziehungen mit Forschungseinrichtungen in Ostmitteleuropa, anderen Teilen Europas und Übersee.

Das 1995 auf Empfehlung des Wissenschaftsrates gegründete GWZO wird vom Freistaat Sachsen grundfinanziert. Seine produktive Wirkung im Verbund mit der Universität Leipzig, die weit über die gemeinsame Berufung der beiden leitenden Positionen (Direktor, Stellvertretender Direktor) hinausgeht, wurde im Jahr 2003 mit der inzwischen erneuerten Anerkennung als „An-Institut“ der Universität Leipzig gewürdigt, die Leistungen des Zentrums insgesamt 2006 vom Wissenschaftsrat äußerst positiv evaluiert. Die Finanzierung der im GWZO betriebenen Forschungsprojekte erfolgte bis zum Jahr 2007 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie durch weitere Förderorganisationen wie die VolkswagenStiftung, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Stiftung Friedensforschung, die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung u. a. Beginnend mit dem Jahr 2008 ist das GWZO in die ergänzende Projektförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen worden.

Das Zentrum sieht sich im Hinblick auf sein methodisches Vorgehen bei der Erforschung von Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas dazu verpflichtet, im Zusammenwirken verschiedener Wissenschaftsdisziplinen ein breites Spektrum an Fragestellungen aufzugreifen und dabei nicht nur auf aktuelle Trends zu reagieren, sondern auch selbst innovativ zu wirken.

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