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Erinnerungsorte und konkurrierende Erinnerungskulturen. Geschichtspolitische Konflikte in Deutschland, Polen, der Ukraine und der Republik Moldau | Call for Applications

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Moldova Institut Leipzig, Universität Leipzig, Fakultät für Geschichte und Philosophie der Staatlichen Universität Moldau (USM)

Disciplines

Cultural studies History Media studies Other Slavic studies

Description

Workshop: Erinnerungsorte und konkurrierende Erinnerungskulturen. Geschichtspolitische Konflikte in Deutschland, Polen, der Ukraine und der Republik Moldau

Chişinău: 19. – 24. Juli 2022

Leipzig und Berlin: 13. – 18. September 2022

Veranstalter

In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Staatlichen Universität Moldau (USM) und der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz organisiert das Moldova-Institut Leipzig e.V. (MIL) in diesem Jahr zwei Workshops im Rahmen des DAAD-Programms „Ost-West-Dialog”.

Teilnehmer

Die Zielgruppe des Projekt sind Studierende und Dozierende der vier thematisierten Länder (Deutschland, Polen, Ukraine und Republik Moldau), insbesondere aus den Fachrichtungen Geschichte, Kulturwissenschaft, Journalistik, Osteuropastudien und Slawistik. Hinsichtlich der Studienfächer gibt es jedoch grundsätzlich keine Einschränkungen.

Bitte schlagen Sie im Motivationsschreiben einen Erinnerungsort vor, zu dem sie recherchieren möchten und erläutern sie kurz den Stellenwert und dasKonfliktpotenziale dieses Ortes. Am Ende des Projektes soll ein Sammelband zum Thema „Erinnerungsorte“ mit Beiträgen aus dem Format veröffentlicht werden.

Zielsetzung und Fragestellungen

Dieses Projekt bietet Studierenden und Dozierenden aus der Republik Moldau, Ukraine, Polen und Deutschland die Möglichkeit, einen differenzierten Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts zu werfen. Dabei sollen unterschiedliche Positionen und Herangehensweisen an die jüngere Geschichte besser kennengelernt werden.

Wesentliches Ziel dieses Projekts ist es, eine Auseinandersetzung mit konkurrierenden Erinnerungskulturen am Beispiel solcher Erinnerungsorte und durch Auseinandersetzung mit musealer Geschichtspolitik in Gang zu bringen.

Im Rahmen des Projektes werden vor allem folgende Fragen diskutiert: Warum entzünden sich immer wieder Debatten und Erinnerungskonflikte um die Interpretation der Vergangenheit? Wie werden die Helden, Täter und Opfer dargestellt? Was bedeutet die Aufarbeitung der Vergangenheit heute? Darüber hinaus fragt unser Projekt danach, wie an den Zweiten Weltkrieg gerade in multiethnischen Regionen der Republik Moldau und Ukraine erinnert werden und welche Arten von Erinnerungsorten entstanden sind.

Arbeitsformen

Im Rahmen des Projektes sind zwei Workshops vorgesehen. Die Teilnehmer werden in die Erinnerungskultur der Städte Leipzig und Berlin und der Republik Moldau eingeführt und haben dabei die Gelegenheit, diese Kenntnisse mit entsprechenden Erinnerungsorten zu verknüpfen, deren Wirkung zu analysieren und deren Konzeption zu hinterfragen. Im Rahmen der beiden Workshops sind Fachvorträge, Diskussionen, Besuche in Museen und Fachexkursionen vorgesehen. Ergänzt wird dies durch Gesprächsrunden und Aufgaben zur eigenständigen Bearbeitung und Recherchen.

Finanzierung

Das Projekt wird vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) gefördert. Auf dieser Grundlage werden die Kosten für Programm, Unterkunft, Verpflegung sowie die Kosten für die An- und Abreise über das Moldova-Institut Leipzig e.V. finanziert.

Bewerbung

Eine vollständige Bewerbung (mögliche Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch, Rumänisch) umfasst folgende Unterlagen:

  • lückenloser tabellarischer Lebenslauf;ƒ
  • Motivationsschreiben (1 Seite);ƒ
  • Angaben zu Sprachkenntnissen (formlos; in einfacher Kopie beigefügteentsprechende Leistungsnachweise sind nicht Voraussetzung, aber von Vorteil).

Bewerbungsschluss beim Moldova-Institut Leipzig ist der 15. März 2022.

Die Bewerbungen sind an folgende E-Mail-Adresse zu senden: moldova@uni-leipzig.de

Bitte formatieren Sie die Unterlagen in einer zusammenhängenden pdf-Datei.

Further details

Dr. Vasile Dumbrava
Pol-Int team

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